Die Zusammenarbeit mit Problempferde-, Galopper-Trainer und Buchautor Michael Geitner zeigt den Erfolg unserer Beratung
Michael Geitner hat sich schon vor Jahren als Pferdetrainer etabliert und mit seiner Trainingsmethode „Be Strict“ und der Dual Aktivierung nicht nur national hohes Interesse geweckt. Den - im Gegensatz zu dem gerade unter den Freizeitreitern gern verwandten - Begriff eines Pferdeflüsterers hört Michael Geitner nicht so gerne. „Pferde sind Herdentiere und wollen geführt werden. Planloses Arbeiten verunsichert Ihr Pferd im höchsten Maße“ ermahnt Michael Geitner immer wieder seine Kursteilnehmer. „Wer flüstert ist unsicher. Greifen Sie konsequent im richtigen Moment ein, dann wird die ‚Fehlerquote’ Stück für Stück sinken und das Vertrauen Ihres Pferdes an Stabilität gewinnen“.
Geitner hat Trainingsmethoden entwickelt, die die Pferde wesentlich entspannter und konzentrierter arbeiten lassen. Gerade für den aktiven Reiter geht es aber nicht nur darum, dem Pferd seine Schreckhaftigkeit zu nehmen sondern eine aktivere Hinterhand zu fördern und das Pferd in die Balance zu reiten. Durch die Verwendung und gezielte Positionierung von farbigen Stangen soll das oft schlechte Zusammenspiel beider Gehirnhälften des Pferdes optimiert werden. Bei der durch Herrn Geitner entwickelten Trainingsarbeit mit den Farben Gelb und Blau werden dem rechten und dem linken Auge und damit der linken und rechten Gehirnhälfte Reize vermittelt, die die Kommunikation der beiden Gehirnhälften verbessert.
Diese „Dual Aktivierung“ fördert die neuronale Vernetzung im Gehirn. Das Ergebnis der für jedermann leicht anzuwendenden Methode kann sich sehen lassen. Nicht nur, dass die Pferde wesentlich aufmerksamer und konzentrierter mit ihrer Umgebung umgehen sondern der natürliche Fluchtinstinkt des Pferdes wird deutlich reduziert. Durch die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften während der Dual Aktivierung kommt es im Training zu einer besseren Muskelkoordination und einem sichtbaren Muskelaufbau an den gewünschten Stellen.
Den Beweis hierfür tritt Michael Geitner auch immer gerne selbst an. Er hat noch einmal die Schulbank gedrückt und im November 2005 die Trainerlizenz für Rennpferde erhalten. Er wollte den Nachweis erbringen, dass seine Methode auch im Hochleistungssport erfolgreich angewendet werden kann. Michael Geitner kaufte sich zwei Galopprennpferde im Alter von 7 und 9 Jahren.
Dies war der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Trainer von Problempferden und Natural Horse Care. Herr Geitner kannte uns schon seit einigen Jahren und gab öfters Kurse zu seinen Trainingsmethoden auf unserem Hof. Auf der Equitana 2005 beschlossen wir, Michael Geitner in seiner Arbeit zu unterstützen und ihn in Fragen der Ernährung seiner Pferde zu beraten. Denn auch der Erfolgstrainer hatte die Beobachtung gemacht, dass viele Probleme der in seine Obhut gegebenen Pferde nicht mit seinem Training allein beseitigt werden konnten.
Geitner stellte fest, dass etliche Pferde unter massiven Magenproblemen litten und mit der Zufütterung von GastroCare (NutriScience) in kürzester Zeit eine physische und psychische Veränderung im positiven Sinne zeigten. In vielen individuellen Beratungsgesprächen mit Trainier und Besitzern wurden Trainings- und Ernährungsplane aufgestellt. Diese gemeinsame „ganzheitliche“ Betrachtung war sehr erfolgreich und wurde somit fester Bestandteil der Pferdeausbildung. Michael Geitner weist mittlerweile auf allen seinen Kursen darauf hin, dass die richtige Ernährung der Pferde eine extrem wichtige Rolle spielt und den Trainingserfolg gerade auch bei Problempferden maßgeblich unterstützen kann. Als Michael Geitner sein erstes Galopprennpferd Prärie Almondo damals 8-jährig bekam, war dieser in einem körperlich und psychisch sehr desolaten Zustand. „Almondo“ hatte kaum Muskulatur, war schwer durchtrittig, hatte ständig angelaufene Beine. Im Führring war er derart aggressiv, dass es lebensgefährlich war ihn an einem Galopprennen teilnehmen zu lassen. Mit der Erfahrung von Michael Geitner in der Arbeit mit Problempferden und einem von NHC auf das Training abgestimmten Ernährungsplan veränderte „Almondo“ sehr schnell sein gesamtes Wesen. Gezielt wurde an der Sanierung des Verdauungstraktes gearbeitet und seine durch viel zu hohe Kraftfuttermengen extrem angegriffene Magenschleimhaut wurde wieder hergestellt. „Almondo“ kam mit einem Drittel seiner vorherigen Kraftfuttermenge aus und fing an Muskeln zu bilden. Die Beine liefen nicht mehr an und „Almondo“ baute gute, wirkungsvolle Muskulatur auf.
Die alters- und ernährungsbedingten Mangelerscheinungen wurden gezielt mit hochwertigen Ergänzungsfuttermitteln „behandelt“ und „Almondo“ fand zu seiner alten Form zurück. Im Jahr 2006 waren seine Leistung bereits beachtlich und vor allem sehr konstant (neun Strarts und 7 mal platziert, davon 6-mal in Serie). Auch in diesem Jahr überraschte der mittlerweile 10-jährige Wallach die gesamte Rennsportszene. „Almondo“ zeigte in allen drei Rennen in München Riem konstant Spitzenleistung und gewann das letzte Rennen in München Riem souverän.
„Eine Schwalbe macht noch lange keinen Sommer „
Michael Geitner wollte wissen, ob man an diesen Erfahrungen anknüpfen kann und kaufte Ende 2005 die heute 8-jährige Stute Boa und nahm Sie in seinen Rennstall. Boa hatte massive Probleme mit ihren Nieren und zeigte starke Verhaltensstörungen. Geitner wusste von den Problemen – aber vertraute auf seine Trainingsmethode der Dual Aktivierung und auf die Erfahrungen von NHC. Auch in diesem Fall wurde in den Gesprächen mit Geitner und NHC klar, dass die Effizienz des Trainings durch Geitner in der Kombination mit unserer Erfahrung der ernährungsphysiologischen Einwirkung auf die Regeneration solcher organischen Auffälligkeiten Erfolg zeigen kann. Boa bekam einen auf Sie abgestimmten Ernährungsplan. Ihr Nierenproblem konnte mit Equipur Renal und konsequenter Versorgung mit Elektrolyten sehr schnell in Griff bekommen werden. Boa wurde immer ruhiger und zeigte auf einmal im Training gute Ergebnisse.
Trotzdem lief sie in den ersten Rennen immer hinterher, aber am 03.10.2006 platzte der Knoten. Boa wurde auf eigentlich für Sie zu kurzer Distanz hervorragende fünfte und gewann am 01.11.06 nach über zwei Jahren wieder ein Rennen. Die Leistung Boas konnte 2007 noch deutlich gesteigert werden. Zwei Wochen vor ihrem ersten Rennen hatte sich Boa wegen eines Sturzes auf einer Teerstraße schwere Schürf- und Schnittwunden zugezogen. Davon war am Renntag selbst nichts mehr zu sehen. Ein guter Heilungsprozess ist immer ein Indiz dafür, dass die Stoffwechselvorgänge auch in verletzungsbedingten Stresssituationen gut funktionieren. Boa konnte sich dann im Rennen gegen 13 hochrangige Gegner durchsetzen und gewann souverän. Somit hat auch „Boa“ an Ihre Erfolge 2006 anknüpfen können und überzeugte in den letzten 3 Rennen durch Platz 1, und zwei 3. Plätze.
Seit Michael Geitner das von Natural Horse Care in Zusammenarbeit mit Ihm entwickelte Ergänzungsfuttermittel „NHC Perfect Energy“ einsetzt, wurde die Leistungsfähigkeit seiner Pferde nochmals sichtbar gesteigert und die Regenerationszeiten nach den Rennen deutlich verkürzt.
Mittlerweile hat Trainer Michael Geitner seine Ziele weit höher gesteckt. In seinem Besitz befinden sich jetzt auch der vierjährige Wallach „Solino“ und die sechsjährige Stute „Miss Annabel Lee“. „Miss Annabell Lee“ überzeugte in Ihrer Leistung und läuft von Saisonbeginn an in einer höheren Leistungsklasse als die Jahre zuvor . Am Anfang sah es noch nicht so aus, dass die Galopperstute überhaupt mitlaufen könnte. Schwere Magenprobleme - ein Problem dass Geitner konsequent angeht - verursachen bei ihr immer wieder leichte Koliken. Mit NutriScience „GastroCare“ und „NHC Perfect Energy“ begann „Miss Annabell Lee“ wieder zu fressen und Ihr Zustand verbesserte sich nachhaltig. Im ersten Rennen wurde sie knapp geschlagen von „Le Malande“, ein Pferd das normalerweise 2 Klassen höher läuft. Im zweiten Rennen gewinnt sie und auch der dritte Platz im letzten Rennen konnte in Anbetracht der Gegner voll überzeugen. Noch ist die Stute nicht auf ihrem besten Leistungsniveau. Aber schon jetzt wird deutlich, welches Potential in ihr steckt. Geitner aber liegt die Gesundheit der Pferde sehr am Herzen, daher wird auch hier nichts über das Knie gebrochen. Mit der Leistung von „Miss Annabell Lee“ kann man mehr als zufrieden sein – sie ist auf dem Weg eine Stute mit einer langen Erfolgsgeschichte zu werden. Aber sie wird nur dann laufen, wenn sie es will – nie würde Geitner sich von irgendwelchen Zwängen dazu verleiten lassen, ein Pferd trotzdem auf die Bahn zu schicken. Dies wird deutlich beim Galopperwallach „Solino“. Bereits im Training hatte er große Probleme, in die Startmaschine zu gehen. Daraufhin brach Geitner das Training ab. „Dann soll er etwas anderes machen.“ lies er uns wissen, „Ich werde kein Pferd dazu zwingen, Rennen zu gehen und auch nicht zulassen, dass man ihn in die Startmaschine prügelt.“. Dieser Druck fiel von allen Beteiligten ab und „Solino“ schien das zu spüren. Nach einer gezielten ernährungsphysiologischen Entgiftung seiner Leber und reduzierten Kraftfuttergaben veränderte sich „Solino“ zunehmend. Mittlerweile zeigt er seinem Besitzer, dass er sehr wohl in eine Startmaschine gehen kann. Diese Entwicklung nehmen wir alle zur Kenntnis – doch ob „Solino“ überhaupt und wenn ja wann ein Galopppferd werden wird, wird sich zeigen. Das Schöne ist, Michael Geitner trifft seine Entscheidungen nur zum Wohle seiner Pferde, scheut hierfür kein Mühen und Kosten und ist einer der wenigen Trainer die wir kennen, die nicht nur den Schein erwecken, hier sei die Welt zum Wohle des Pferdes in Ordnung. Wir bedanken uns bei Michael Geitner und seinem gesamten Team für die in den letzen Jahren sehr aufschlussreiche und offene Zusammenarbeit. Geitner´s Pferde waren auch für uns eine wichtige Aufgabe um Erfahrungen zu sammeln, die nun auch anderen Pferdebesitzern in der Ernährungsberatung zu Gute kommen.
Denn eines ist klar – nur eine ineinander greifende Zusammenarbeit zwischen Trainer, Tierarzt, Osteopath, Hufschmied und dem Ernährungsberater kann letztendlich zu diesen Erfolgen führen. Das Tempo das der Bestsellerautor Michael Geitner vorlegt trifft bei den Galopptrainern nicht immer auf Verständnis - aber eben diese enge Zusammenarbeit beschleunigt den Erfolg nachweislich. Kaum ein Trainer schaffte es wie Michael Geitner in dieser kurzen Zeit an der Spitze mitzureden und sich einen Namen zu machen. Manche vermuten bereits, dass das alles nicht mit rechten Dingen zugeht. Geitner sieht es gelassen und bleibt souverän wie immer. Jeder interessierte Trainer darf ihm gerne über die Schulter schauen, wenn er das möchte und das macht Michael Geitner so sympathisch.